So berechnest du die Ladekosten
Die Rechnung ist einfach: Verbrauch pro 100 km × gefahrene Strecke × Strompreis. Dazu kommen die Ladeverluste. Beim Laden geht ein Teil der Energie als Wärme verloren, an der Haushaltssteckdose oft 10 bis 20 %, an einer Wallbox eher 5 bis 10 %. Dein Stromzähler zählt diese Verluste mit.
Beispiel: Ein E-Auto mit 18 kWh/100 km und 10 % Ladeverlust braucht pro 100 km effektiv 19,8 kWh. Zu Hause bei 35 ct/kWh kostet das etwa 6,93 €. Bei 12.000 km im Jahr sind das rund 831,60 €, wenn du ausschließlich zu Hause lädst.
Zu Hause laden ist am günstigsten
Den größten Einfluss auf deine Kosten hat der Ort, an dem du lädst. An öffentlichen Schnellladesäulen zahlst du oft 50 bis 80 Cent pro kWh, zu Hause deutlich weniger. Mit einem Balkonkraftwerk oder einer PV-Anlage wird es tagsüber noch günstiger. Viele Stromanbieter bieten außerdem spezielle Autostrom- oder dynamische Tarife an, die nachts günstiger sind.
Häufige Fragen
Was kostet ein E-Auto auf 100 km?
Bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km und Laden zu Hause mit 35 ct/kWh etwa 6,93 € inklusive Ladeverlusten. An öffentlichen Schnellladern kann es das Doppelte kosten.
Wie hoch sind die Ladeverluste beim E-Auto?
An einer Wallbox meist 5 bis 10 %, an der Haushaltssteckdose wegen der geringen Ladeleistung oft 10 bis 20 %. Bei sehr kalten Temperaturen können die Verluste höher ausfallen.
Ist ein E-Auto günstiger als ein Benziner?
Bei den Energiekosten fast immer, vor allem wenn du überwiegend zu Hause lädst. Lädst du dagegen fast nur an teuren Schnellladesäulen, schrumpft der Vorteil deutlich. Probier es im Rechner mit einem niedrigeren Heimlade-Anteil aus.